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Tesla Supercharger Ladeleistung reduziert

Welches ist der beste Platz am Tesla Supercharger?

Die Supercharger Schnellladestationen von Tesla gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen. Die älteren V2 Supercharger sind mit zwei Kabeln ausgerüstet. Ein Kabel mit einem Typ2-Stecker für Model S und Model X, sowie einem Kabel mit CCS-Stecker für Model 3 und Model Y. Die neueren V3 Supercharger verfügen nur noch über ein Kabel mit CCS-Stecker.

Die alten V2 Supercharger sind so konstruiert, dass jeweils zwei Ladestationen sich einen Gleichrichter teilen. Welche Ladestationen zusammen gehören, erkennt man an deren A/B-Beschriftung. Pro Gleichrichter stehen 150 kW Ladeleistung zur Verfügung, die sich beide Plätze teilen müssen. In diesem Beitrag erkläre ich dieses Prinzip und die Nummerierung genauer.

Tesla Supercharger Nummerierung

Laden zwei Teslas gleichzeitig am selben Ladesäulenpaar, teilen sie sich die 150 kW Leistung. Je nach Ladestand des eigenen Akkus können sie daher nicht von ihrer vollen Ladeleistung profitieren und das Laden dauert länger als, wenn man allein an dem Säulenpaar laden würde. V3 Supercharger haben dieses Problem nicht. Dort stehen für jedes Fahrzeug immer 250 kW Ladeleistung zur Verfügung.

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Der beste Platz am Tesla Supercharger V2

Den besten Platz, um an einem V2 Supercharger so schnell wie möglich laden zu können, wählt man folgendermaßen aus:

  • Falls möglich, ein eigenes Ladepaar aussuchen, an dem man allein lädt. Eventuell auch umparken, sollte sich innerhalb weniger Minuten ein freies Ladepaar ergeben und man bereits als Zweiter an einem anderen Paar lädt. Ein Beispiel: Platz 1A und 1A teilen sich einen Gleichrichter. Platz 2A und 2A teilen sich ebenfalls einen Gleichrichter:

Tesla Supercharger Platz

  • Wenn es keine freien Säulenpaare gibt, ist der beste Ladeplatz neben dem Tesla, der am langsamsten lädt, da dann die restliche Leistung für das eigene Fahrzeug zur Verfügung steht.

 

Mit einem Trick kann man häufig sogar bereits aus dem Fahrzeug heraus erkennen, welche anderen Fahrzeuge schnell oder langsam laden. Je nach aktueller Ladeleistung blinkt die grüne LED am Ladeport unterschiedlich schnell. Unter 70 kW blinkt sie langsam, über 70 kW sehr schnell. Das sieht dann so aus wie auf folgenden Fotos (Bilder anklicken, um die Animation sehen zu können):

 

Tesla Supercharger Platz

langsames Blinken

Tesla Supercharger Platz

schnelles Blinken

Im oben erwähnten Beispiel bedeutet das: Platz 1A und 2A sind besetzt. Ich erkenne beim Vorbeifahren, dass die LED am Fahrzeug 1A schnell blinkt, während die LED am Fahrzeug 2A langsam blinkt. Daher ist es sinnvoller auf Platz 2B zu laden. Dort bleibt mehr Ladeleistung für mein Fahrzeug übrig als auf Platz 1A.

 

 

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Der beste Platz am Tesla Supercharger V3

An den neuen Supercharger V3 gilt diese Regel der V2 Säulen nicht mehr. Die V3 Lader teilen sich keine Gleichrichter mehr. Hier ist es also egal, an welche Säule man sich stellt. Man erkennt die V3 Säulen auch am etwas dickeren Kabel und an der Beschreibung im Navigationssystem. V3 verfügen über eine höhere Ladeleistung von bis zu 250 kW.

Die V3 Ladestationen erkennt man auch daran, dass sie nur über ein CCS Kabel verfügen. Das zweite Kabel mit dem Typ2 Stecker fehlt. Die V3 Supercharger können von Model S und X nur verwendet werden, wenn diese mit CCS Upgrade ausgerüstet sind. Fahrzeuge ohne dieses Upgrade sehen die neuen Supercharger Standorte im Navigationssystem nicht, da neue Standorte nur noch mit V3 Säulen ausgerüstet sind.

Es gibt auch Standorte mit V2 und V3 Ladesäulen. Als Model S und Model X Fahrer, sollte man dort höflicherweise die V2 Säulen bevorzugen, da Model 3 und Model Y nur an V3 laden können.

Fazit

Einen Nachteil gibt es bei dieser Sache leider immer noch: die LED am Ladeport eines Tesla blinkt nur, wenn das Fahrzeug nicht verriegelt ist. Das bedeutet, wenn niemand im Fahrzeug sitzt, ist die LED nicht sichtbar. Man kann zwar durch Drücken auf den Knopf am Ladestecker die LED kurz sichtbar machen. Ich persönlich finde es aber nicht sinnvoll an fremden Fahrzeugen herumzuhantieren und rate deshalb davon ab. Im Zweifelsfall sollte man doch lieber die anderen Fahrer fragen, wer schon am längsten lädt. Oder einfach ausprobieren und nochmals umparken, falls man ausgerechnet den Platz erwischt hat, wo jemand mit niedrigem Akkustand ein paar Minuten vorher angesteckt hat. Dort kann es nämlich sein, dass das Laden beim eigenen Fahrzeug durchaus eine Viertelstunde lang mit maximal 75 kW lädt, bis mehr Leistung vom Nachbar frei wird.

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