E-Auto laden Kostenrechner
Bildquelle: Tesla

E-Auto laden Kostenrechner: Strom vs. Benzin/Diesel im Vergleich

Ein E-Auto Kostenrechner hilft dabei, schnell und einfach herauszufinden, ob das Laden eines E-Autos wirklich günstiger ist als das Benzin oder Diesel beim Verbrenner.

Gerade bei steigenden Treibstoffpreisen lohnt sich ein genauer Blick auf die tatsächlichen Kosten pro Kilometer. Insbesondere dann, wenn du überlegst, vom Verbrenner auf ein Elektroauto umzusteigen.

Mit wenigen Klicks lässt sich mit dem Rechner auf dieser Seite vergleichen, wie sich die Treibstoffkosten zwischen einem beliebigen Elektroauto und einem klassischen Fahrzeug mit Benzin oder Diesel unterscheiden.

Als dargestellte Währung verwende ich Euro, da die Besucher meiner Webseite hauptsächlich aus dem Euroraum kommen. Da im Rechner jedoch keine Währungsumrechnung erfolgt, funktioniert er auch 1:1 in Schweizer Franken.

Kostenrechner Strom vs. Benzin/Diesel



E-Auto

Jährliche Ladekosten:

Verbrenner

Jährliche Spritkosten:

💶 Deine Ersparnis

🌍

kg

Disclaimer: Die Ergebnisse stellen eine vereinfachte Beispielrechnung dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Welchen durchschnittlichen Verbrauch hat ein Tesla?

Da Tesla die Fahrzeuge über die Jahre immer weiter optimiert hat, konnten auch die Verbräuche teilweise stark reduziert werden. Ältere Fahrzeuge haben außerdem keine Wärmepumpe und deshalb im Winter einen höheren Verbrauch.

Allerdings gibt es viele Faktoren, die den Verbrauch beeinflussen. Nicht nur Gewicht und Reifen spielen eine Rolle, sogar die Größe der Felgen hat einen Einfluss.

Auf der Webseite von Tesla gibt es einige offizielle Richtwerte für die Verbräuche. Das sind allerdings eher Sommerverbrauchswerte.

Im TFF-Forum wird immer wieder über die unterschiedlichen Verbräuche diskutiert.

Typische Tesla-Verbräuche sind:
Model 3: ca. 14–18 kWh/100 km
Model Y: ca. 16–20 kWh/100 km
Model S/X: ca. 18–25 kWh/100 km

Welche Faktoren beeinflussen die Ladekosten?

Neben den Verbräuchen pro 100 Kilometer sind die Kosten des jeweiligen Treibstoffs der größte Hebel. Wer einen spritschluckenden SUV mit einem Elektroauto ersetzt, hat auch bei hohen Strompreisen eine massive Einsparung im Portemonnaie.

Der Ladeort hat dabei den größten Einfluss auf den Preis. Genau wie beim Verbrenner, ist der Strom an den Autobahnraststätten in der Regel am teuersten. Wer kaum zuhause lädt, kann sich mit diversen Apps einen Überblick über die Strompreise in der Umgebung verschaffen.

Der Anbieter kann entscheidend sein. Im Idealfall und am günstigsten lädt man in der Regel zu Hause. Wer das nicht kann, sollte (in Deutschland) versuchen, über seinen lokalen Stromanbieter einen möglichst günstigen Ladetarif zu bekommen. Die Elektrizitätsgesellschaften haben hier oft Bundle-Angebote, wenn man den Strom für Zuhause und den Strom für unterwegs über sie bezieht.

Auch in der Schweiz sind die Preise je nach Ladekartenanbieter und Ort sehr unterschiedlich. Vor allem das „Roaming“ sollte vermieden werden. Man lädt also idealerweise immer bei den Säulen des jeweiligen Kartenanbieters und nicht bei fremden Säulen.

Tesla sticht generell als günstiger Anbieter für das Laden eines Elektroautos heraus (auch für Elektroautos anderer Marken).

Was dieser Rechner nicht berücksichtigt.

Dieser Kostenrechner zum Thema „E-Auto laden“ berücksichtigt nur die Strom- und Treibstoffkosten, sowie den jährlichen Durchschnittsverbrauch.

Beim Vergleich zweier Fahrzeuge sollte man folgende Themen ebenfalls beachten:

  • Ladeverluste (z.B. 5–15 % abhängig vom Fahrzeug)
  • Vorkonditionieren. Wer im Winter gerne in ein warmes Auto einsteigt, heizt beim Elektroauto meistens vor und verbraucht zusätzlichen Strom.
  • Fahrstil und Wetter. Im Winter ist der Verbrauch deutlich höher. Daher muss man im Rechner mit einem jährlichen Durchschnittsverbrauch rechnen.

Wie berechnet sich die CO₂-Einsparung?

Der Rechner vergleicht den jährlichen CO₂-Ausstoß eines Elektroautos mit dem eines Verbrenners auf Basis deiner eingegebenen Fahrleistung und Verbrauchswerte.

Dabei wird berechnet:

  1. CO₂-Ausstoß Verbrenner pro Jahr
  2. CO₂-Ausstoß E-Auto pro Jahr
  3. Die Differenz daraus

Das Ergebnis zeigt dir, wie viel CO₂ du im Betrieb pro Jahr einsparen kannst.

CO₂ beim Verbrenner

CO₂ beim Verbrenner

Warum 2.31?

Benzin verursacht im Schnitt ca. 2,31 kg CO₂ pro Liter.

Dieser Wert stammt aus gängigen Umwelt- und Emissionsstatistiken und wird häufig für Vergleichsrechnungen verwendet.

CO₂ beim Elektroauto

CO₂ beim Elektroauto

Warum 0.40?

Das ist ein grober Durchschnitt für den Strommix: ca. 0,4 kg CO₂ pro kWh

Dieser Wert entspricht ungefähr dem europäischen bzw. deutschen Durchschnitt. In Ländern mit einem höheren Anteil an erneuerbaren Energien (z. B. Schweiz) kann der tatsächliche Wert deutlich niedriger sein. Im Jahr 2025 lag der Wert für die Schweiz bei etwa 90 Gramm CO pro kWh.

Anschließend berechnet sich die Differenz aus „CO₂ Elektroauto“ − „CO₂ Verbrenner“

Vereinfachte CO₂-Berechnung

Die CO₂-Berechnung ist bewusst vereinfacht und bildet nur den Betrieb ab. Folgende Faktoren sind nicht enthalten:

  • Herstellung des Fahrzeugs (insbesondere Batterieproduktion)
  • Ladeverluste beim Elektroauto
  • Unterschiede im Strommix je nach Region oder Tarif (z. B. Ökostrom)
  • Diesel statt Benzin oder alternative Kraftstoffe

Es handelt sich also um einen reinen Betriebs-CO₂ Vergleich, nicht um eine vollständige Lebenszyklusbilanz. Mehr Informationen zur Umweltbilanz eines Teslas.

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