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Tesla mobile Wallbox

Bildquelle: Tesla

Tesla Wallbox oder mobile Ladestation?

Eine moderne Ladestation für Tesla Elektrofahrzeuge ist kompakt und kann problemlos an der Wand befestigt werden, weshalb sie auch „Wallbox“ genannt wird. Oft liest man den Satz: “Wer seinen Tesla zu Hause lädt, kauft sich am besten eine Wallbox.” Gegenüber einer normalen Haushaltssteckdose hat die Wallbox tatsächlich den Vorteil, dass damit der Akku schneller wieder aufgeladen ist. Ein Nachteil ist allerdings die feste Installation an einem Ort. Abhilfe schafft hier eine mobile Ladestation. Aber was sind dabei die Vor- und Nachteile?

Wer zu Hause eine mobile Ladestation verwendet, hat die Möglichkeit diese einfach mitzunehmen und so zum Beispiel auch auf Reisen das gleiche Gerät nutzen zu können. Mobile Ladestationen haben dafür den Nachteil, dass die Installation oft nicht so ordentlich aussieht, weil die Kabel nicht schön mit Führungen oder Leerrohren verlegt sind.

Für mein Model S benutze ich zu Hause als Wallbox den Wall Connector von Tesla und auf Reisen neben Supercharger und Destination Charger selten auch mal den UMC1 von Tesla. Dieser erlaubt im Vergleich zum neuen nur noch einphasigen UMC2 auch noch das schnellere dreiphasige Laden.

Dieser Artikel vergleicht einige der beliebtesten Ladelösungen, die sehr häufig von Tesla Fahrern in Internet Foren und auf Facebook erwähnt werden. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile und ich habe sie aus verschiedenen Testberichten gesammelt und hier alphabetisch aufgelistet. Weitere Details auch im Ratgeber zu den Ladestationen:

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ab 24.11.20 gilt in Deutschland die KFW Ladestation Förderung mit 900 EUR pro Ladestation.

 

Tesla Ladestation Wallbox Ratgeber und Kaufberatung

Dinitech NRGkick

  
max. Ladeleistung22 kW (je nach Variante)
max. Ladestrom32 A (je nach Variante)
Nennspannung230/400 V
Nennstrom32 A (je nach Variante)
Gerät mobilJa
Schutzart Gehäuse
zusätzlicher Fehlerstrom Schutz notwendig?FI A (RCD)
App / Web-ZugangApp: je nach Geräte-Variante / Web: Mit “NRGkick Connect” Modul.
Absicherung gegen unbefugte NutzungNein
Integrierte EnergiemesseinheitJa, via App
Kabellänge5m (optional 7.5m)
DiebstahlschutzJa
Schnittstelle für LastmanagementNein

Vorteile:

  • Stabiles Gehäuse.
  • Hohe Betriebssicherheit durch integrierten Fehlerstromschutzmechanismus (benötigt trotzdem auch externen FI A).
  • Ladestrom über App stufenlos verstellbar. (Am Gerät selbst in fünf Stufen).
  • Integrierte Strommessung via App abrufbar.
  • Anbindung an WLAN durch “NRGkick Connect” Modul bietet weitere Funktionen wie Zugriff von überall oder Photovoltaik Überschussladen.

Nachteile:

  • In der Variante “NRGkick light” ist kein Bluetooth verfügbar. Dadurch sind mit diesem Ladegerät keine Funktionen via App oder WLAN/”NRGkick Connect” möglich.
  • Aufpreis für Bluetooth Schnittstelle mit 200 EUR etwas teuer. “NRGkick Connect” Modul nur mit Bluetooth verwendbar.

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eMoba Logo

Fazit: Das Produkt überzeugt vor allem durch die einfache Bedienung und das geringe Gewicht. Durch das gegen Wasser geschützte Gehäuse kann der NRGkick auch im Außenbereich eingesetzt werden, auch wenn das Gehäuse nicht ganz so robust wirkt wie beim Juice Booster 2. 

Der hilfreichste Testbericht zum NRGkick ist meiner Meinung nach dieser Artikel.

go-eCharger HOME+ als Tesla Wallbox oder mobile Ladestation einsetzbar

  
max. Ladeleistung22 kW
max. Ladestrom32 A
Nennspannung230/400 V
Nennstrom32 A
Gerät mobilJa
Schutzart Gehäuse
zusätzlicher Fehlerstrom Schutz notwendig?FI A (RCD)
App / Web-ZugangApp: über WLAN (serienmässig)
Absicherung gegen unbefugte NutzungJa, über RFID
Integrierte EnergiemesseinheitJa, via App
Kabellängeserienmässig ist kein Ladekabel dabei
DiebstahlschutzJa
Schnittstelle für LastmanagementNein

Vorteile:

  • Viele zusätzliche Funktionen über App.
  • Integrierte Strommessung via App abrufbar.
  • Beim Mitnehmen spart man sich Kabelsalat, da die meisten Elektroautos für öffentliche Ladesäulen ein Typ-2 Kabel dabei haben, das am go-eCharger ebenfalls genutzt werden kann.
  • Wandhalterung standardmäßig dabei.

Nachteile:

  • Anzeige der Ampere am Gerät über 32 LED etwas umständlich gelöst.
  • Wegen der integrierten Buchse liegender Einsatz nur im Trockenen möglich. Hängend aber auch bei Regen einsetzbar.
  • Gehäuse nicht so robust wie zum Beispiel der Juice Booster 2 oder der NRGkick.
  • Ladekabel nicht im Lieferumfang. Da mit einem Tesla aber ein Typ2 Kabel mitgeliefert wird, kann dieses mit dem go-eCharger verwendet werden.

go-eCharger Preise ansehen *:

 

 

Fazit: Der go-eCharger ist ein Gerät mit sehr vielen Funktionen. Das Kabel, welches in das Fahrzeug gesteckt wird, ist nicht Teil des go-eChargers. Das hat den Vorteil, dass man es nicht kaufen muss, wenn beim Fahrzeug ein Kabel dabei ist. Das Gerät verfügt über eine aWATTar Anbindung. Bei aWATTar können Kunden Strom im Stundentakt gemäß den aktuellen Börsenpreisen beziehen. Weitere Funktionen über WLAN sind in Planung und können per Softwareupdate aufgespielt werden.

Der hilfreichste Testbericht zum go-eCharger ist meiner Meinung nach dieser Artikel.

JUICE BOOSTER 2

  
max. Ladeleistung22 kW
max. Ladestrom32 A
Nennspannung230/400 V
Nennstrom32 A
Gerät mobilJa
Schutzart Gehäuse
zusätzlicher Fehlerstrom Schutz notwendig?FI A (RCD)
App / Web-ZugangNein
Absicherung gegen unbefugte NutzungNein
Integrierte EnergiemesseinheitNein
Kabellänge5m
DiebstahlschutzJa
Schnittstelle für LastmanagementJa

Vorteile:

  • Sehr große Auswahl an Adaptern.
  • Das Gehäuse aus Metall ist sehr robust. Laut Hersteller bis zu 3 Tonnen Überrollschutz.
  • Spezielle Lademodi für den Betrieb in Großbritannien und Frankreich, sowie Norwegen.
  • Hohe IP-Schutzklasse gegen Wasser.

Nachteile:

  • Keine Konnektivität für Apps oder Webzugriff.
  • Relativ hoher Preis.

Juice Booster 2 Preise ansehen *:

Fazit: Der Juice Booster 2 ist mit seinem Metallgehäuse extrem gut geschützt. Die Vielfalt an Adaptern macht ihn universell im Ausland einsetzbar. Mit dem nicht ganz günstigen Preis ist er aber eine der teureren Ladevarianten in diesem Vergleich. Wer die Funktionen über ein Handyapp nicht vermisst, hat mit dem Juice Booster 2 ein Ladegerät für jede Situation dabei.

Der hilfreichste Testbericht zum Juice Booster 2 ist meiner Meinung nach dieser Artikel. Alex vom YouTube Kanal “Elektrisiert” zeigt in diesem Video mit einem sehr interessanten Test, was das Gerät so alles aushält.

Starkstromsteckdose und Tesla UMC ( Mobile Connector)

 UMC1 (bis 12/18)UMC2 (ab 01/19)
max. Ladeleistung11 kW3,7 kW
max. Ladestrom16 A16 A
Nennspannung230/400 V230 V
Nennstrom16 A16 A
Gerät mobilJaJa
Schutzart Gehäuse
zusätzlicher Fehlerstrom Schutz notwendig?FI A (RCD)FI A (RCD)
App / Web-ZugangNeinNein
Absicherung gegen unbefugte NutzungNeinNein
Integrierte EnergiemesseinheitNeinNein
Kabellänge5m5m
DiebstahlschutzNeinNein
Schnittstelle für LastmanagementNeinNein

Vorteile:

  • Der UMC wird mit dem Tesla Fahrzeug mitgeliefert.

Nachteile:

  • Seit Januar 2019 wird bei Neuwagen nur noch der einphasige UMC2 mitgeliefert (blauer Adapter inklusive). Davor war es der dreiphasige UMC1 (roter Adapter inklusive). Mit einer Phase laden ist wesentlich langsamer als mit drei Phasen. Langsames Laden bedeutet auch größere Energieverluste.
    Hinweis: Seit Januar 2020 ist der blaue Adapter nicht mehr im Standard Lieferumfang dabei und nur noch optional beim Service Center erhältlich.

Fazit: Der UMC kann als mobile Ladestation auf Reisen und zu Hause verwendet werden. Voraussetzung dafür ist nur eine passende CEE16 Industriesteckdose. Tesla empfiehlt aber für Zuhause die Installation einer Wallbox. Dies macht beim neuen UMC2 natürlich noch mehr Sinn, da er sehr langsam lädt. Mehr Informationen zur Ladedauer es Tesla hier

Tesla Wall Connector – Die offizielle Wallbox von Tesla

  
max. Ladeleistung22 kW
max. Ladestrom32 A
Nennspannung230/400 V
Nennstrom32 A
Gerät mobilNein
Schutzart Gehäuse
zusätzlicher Fehlerstrom Schutz notwendig?FI A (RCD)
App / Web-ZugangNein
Absicherung gegen unbefugte NutzungNein
Integrierte EnergiemesseinheitNein
Kabellänge2.5m oder 7.5m
DiebstahlschutzNein
Schnittstelle für LastmanagementJa

Vorteile:

  • Relativ kostengünstige Ladelösung für zu Hause.
  • Stecker mit integriertem Knopf zum automatischen Öffnen der Ladebuchse.

Nachteile:

  • Nicht mobil.
  • Keine Zusatzfunktionen über App oder Webzugriff.
  • kein eingebauter DC-Fehlerschutz (zusätzliche Kosten von rund 200-250 EUR/CHF)

Fazit: Der Tesla Wall Connector ist eine relativ kostengünstige Ladestation um zu Hause mit bis zu 22 kW effizient zu laden (sofern das Fahrzeug dies unterstützt). Für die alten Model S mit Doppellader ist es praktisch ein Muss. Die Komfortfunktion mit dem Knopf am Stecker zum Öffnen der Ladebuchse wird von vielen Drittherstellern nicht angeboten.

Leider bietet der Tesla Wall Connector keinen eingebauten DC-Fehlerschutz. Dadurch wird ein externer Fi-B für rund 200-250 EUR/CHF zusätzlich notwendig.

Dritthersteller von Wallboxen wiederum punkten durch zusätzliche Funktionen wie einem eingebauten DC-Fehlerschutz, App Zugriff via Mobiltelefon oder Zugriffssteuerung mittels Schlüsselschalter.

Fazit zum Thema Tesla Wallbox oder mobile Ladestation?

Die universelle Tesla Ladestation gibt es nicht. Jedes Produkt hat seine Vor- und Nachteile. Einige Ladelösungen werden in verschiedenen Paketen mit einer unterschiedlichen Anzahl Adaptern verkauft. Je nach Umfang des Paketes kann die Sache richtig teuer werden. Man sollte sich daher vor dem Kauf eine Ladelösung also gut überlegen welche Funktionen und Adapter man wirklich benötigt.

Über den folgenden Ratgeber kannst du herausfinden, welches die passende Ladelösung für deine Anforderungen ist:

Du suchst noch die passende Ladestation für deinen Tesla?

Mit meinem Wallbox Ratgeber findest du das passende Ladegerät für deine Bedürfnisse.

Zum Ratgeber

ab 24.11.20 gilt in Deutschland die KFW Ladestation Förderung mit 900 EUR pro Ladestation.

 

Tesla Ladestation Wallbox Ratgeber und Kaufberatung

Egal ob Wallbox oder mobile Ladestation, die Elektroinstallation dafür sollte von einem Fachmann installiert werden, der die Richtlinien vor Ort kennt. Je nachdem ist auch eine Genehmigung oder zumindest eine Information, des Netzbetreibers notwendig. Auf der Tesla Webseite werden Partnerbetriebe empfohlen, die für die Installation von Elektroautoladestationen geschult worden sind.


Artikel Bildquellen: jeweiliger Produkthersteller – * = Dies ist ein Affiliate-Link. Du unterstützt Teslawissen.ch, wenn Du über diese Links einkaufst. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten.

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