Tesla Kaufberatung Ratgeber für Modell und Ausstattung
Bildquelle: Tesla

Tesla Kaufberatung Ratgeber für Modell und Ausstattung

Wer bisher noch nie ein Elektroauto gekauft hat, muss sich bei der Auswahl eines Fahrzeuges plötzlich mit neuen Themen wie Akkukapazität oder Reichweite beschäftigen. In diesem Beitrag findest Du Tipps zur Tesla Kaufberatung mit den wichtigsten Fragen, die Du dir stellen kannst um dein Wunschfahrzeug auswählen zu können. Es sind allgemeine Fragen dabei, die sich beim Kauf jeder Elektroauto Marke stellen. Zusätzlich aber auch Kriterien speziell für den Kauf eines Tesla. Natürlich lasse ich die Frage nach dem Design aussen vor, da sie individuelle Geschmacksache ist. Wer komplett neu im Thema Tesla Elektromobilität ist, findet hier eine Liste mit Abkürzungen zum Thema.

Fangen wir mit einer Übersicht der Fahrzeuge an, die Tesla verkauft.

Tesla Fahrzeuge

Tesla Sonnenblende Model S
Model S : Oberklasse Limousine – weitere Details hier – Bildquelle: Tesla
Tesla Model 3
Model 3 : Mittelklasse Limousine – weitere Details hier – Bildquelle: Tesla
Tesla Model X Ausstattung
Model X : Oberklasse SUV – weitere Details hier – Bildquelle: Tesla
Model Y : Mittleklasse SUV-Crossover – weitere Details hier – Bildquelle: Tesla

 

Den Cybertruck und den Roadster erwähne ich hier nicht, da der Marktstart für diese Fahrzeuge noch nicht eindeutig bekannt ist.

Welches Platzangebot benötigt man?

Was das Platzangebot angeht, bietet bisher nur das Model X mehr als 5 Sitze für Erwachsene, da es in einer Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer-Variante erhältlich ist. Das Model S war zwar früher optional mit zwei rückwärts gerichteten Kindersitzen erhältlich und das Model Y bietet ebenfalls einen sechsten und siebten Sitz. Dabei scheint es sich aber ebenfalls nur um Kindersitze zu handeln. Der Kofferraum ist natürlich ein weiteres Kriterium und ist beim Model S deutlich grösser als beim Model 3. Ausserdem sollten Europäer berücksichtigen, dass das Model 3 über keine grosse Heckklappe verfügt. In Europa sind hingegen Fahrzeuge weit verbreitet, deren Heckklappe sich inklusive Heckscheibe komplett öffnen lässt. Diese Funktion bieten nur Model S, X oder Y.

Tesla Model 3 Heckklappe
Model 3 Kofferraum – Bildquelle: TFF Forum

 

Welche Reichweite benötigt man im Alltag?

Die Reichweite definiert sich nicht nur durch die Grösse des Akkus. Durch die hohe Energieeffizienz von Elektroautos fällt auch die Karosserieform wegen des Luftwiderstandes stärker ins Gewicht als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Da es keine Teslas mit kleinen Akkus gibt, besitzt jedes Tesla Modell eine Reichweite, mit der dank Schnellladestationen auch Langstrecken bewältigt werden können. Trotzdem unterscheiden sich die Modelle und Varianten in der Anzahl notwendiger Ladepausen auf der Langstrecke enorm. Während ein Model X 60D (die Model X Variante mit dem kleinsten Akku) im Winter je nach Witterung auch mal nur 300 Km weit kommt, kann ein Model 3 „maximale Reichweite“ im Sommer auch gegen 600 Km mit einer Akkuladung fahren.

In der Praxis ist die persönliche notwendige Reichweite aber stark vom Fahrerprofil abhängig. Bin ich Mitarbeiter im Aussendienst und fahre täglich über 500 Km? Dann habe ich andere Anforderungen, als wenn ich nur drei bis viermal im Jahr eine Langstrecke von mehr als 400 Km fahre. Klappen wird das auf jeden Fall mit allen Tesla Modellen, aber es ist natürlich komfortabler, wenn man bei sehr häufigen Langstreckenfahrten nicht zu oft laden muss.

Mich persönlich hat es noch nie gestört, dass mein Model S75D nur rund 380 km Reichweite hat. Ich fahre aber auch nur rund zehnmal im Jahr eine Strecke von mehr als 300 Km pro Tag. Und für diese Fälle habe ich ja das Tesla Supercharger Netzwerk. Meine Erfahrungen zum Tesla fahren auf Langstrecke. Ein weiterer Aspekt der maximal möglichen Reichweite eines Tesla ist der Ladestand Bereich, in dem der Akku in der Regel betrieben wird. Also der Bereich zwischen dem unteren Minimum wie weit man den Akku meistens leer fährt und dem Maximum wie weit man ihn in der Regel wieder lädt.

Akku ist nicht gleich Akku

Wichtig dabei ist das, weil es zwei Zustände gibt, die einen negativen Einfluss auf den langfristigen Gesundheitszustand des Tesla Akkus haben: Man sollte den Akku eines Elektroautos im Alltag nicht über 90 % aufladen, wenn man das Fahrzeug danach über einen längeren Zeitraum stehen lässt. Ausserdem sollte er auch nicht mit einem Ladestand unter 20 % stehengelassen werden. Idealerweise bewegt sich der Ladestand im Alltag also zwischen 20 und 90 %. Wer zum Beispiel Zuhause und auf der Arbeit nicht laden kann, wird dadurch eingeschränkt und wäre mit einem grösseren Akku flexibler beim Planen der Ladevorgänge auswärts.

Wichtig ist auch zu erwähnen, dass der ein Akku nicht von 0 bis 100% durchgehend gleich schnell lädt. Je höher der Ladestand, desto langsamer die Geschwindigkeit mit der die Zellen weiter geladen werden. Fazit: technisch bedingt, lädt man in der Praxis ein Elektroauto am besten nur über 90 %, wenn es wirklich notwendig ist.

Bei älteren Model S und Model X wurde die Kapazität des Akkus noch in der Modellbezeichnung angezeigt (z.B. s75 steht für Model S mit 75 kWh Akku Kapazität). Mittlerweile werden Model S und X Neuwagen aber nur noch mit 100 kWh Akku verkauft. Eine Übersicht aller Modell Varianten und deren durchschnittliche Reichweite gemessen nach dem amerikanischen EPA Messzyklus (Werte in Km sind etwas weiter unten in der Tabelle).

Wie wichtig ist die Schnellladefähigkeit?

Die Schnellladefähig (DC Laden mit Gleichstrom) ist vor allem auf Langstrecke wichtig. Sie ist bei allen Tesla Modellen möglich. Trotzdem gibt es Unterschiede bei der maximalen Ladeleistung je nach Modell. Durch die modernere Zellchemie können Model 3 und Model Y schneller laden als Model S und Model X, in denen noch die alten Akkuzelltypen verbaut sind. Ältere 85 kWh Model S wurden teilweise sogar in der Schnellladefähigkeit gedrosselt, da Tesla den Akku offenbar schonen möchte. Ein ähnlicher Effekt zeigt sich auch bei Model S und X mit 60,75,90 und 100 kWh Akku, sobald eine gewisse Anzahl kWh über Gleichstrom (DC) geladen wurde. Ob Model 3 auch davon betroffen sind, ist meines Wissens bisher nicht bekannt.
Wie wichtig ist ein gut ausgebautes Netzwerk mit Ladestationen?

Ein Schlüsselfaktor, warum die Elektromobilität mit Tesla so gut funktioniert, ist das Supercharger Ladestationen Netzwerk. Wer Zuhause laden kann, ist im Alltag mit einem Tesla selten auf die Supercharger angewiesen. Auf Langstrecke besticht das Netzwerk aber durch seine Zuverlässigkeit und die Einfachheit bei Handhabung und Kostenabrechnung. Vor allem aber durch die hohe Dichte an Ladestationen in ganz Europa.

Langstrecke am Supercharger
Familie beim Ladestopp am Tesla Supercharger – Bildquelle: Tesla

 

Benötigt man kostenloses Tesla Supercharging?

Ältere Model S und Model X werden privat noch mit kostenloser Supercharger Option verkauft. Bei Neuwagen ist dies zurzeit nicht mehr erhältlich und wird vermutlich auch in Zukunft nicht wieder kostenlos sein. Wie wichtig kostenloses Supercharging ist, kommt natürlich stark auf das Nutzerverhalten an. Wer extrem viel Langstrecke fährt, kann natürlich durch die wegfallenden Treibstoffkosten finanziell stark profitieren.

Wer Zuhause nicht laden kann und plant dies stattdessen immer am Supercharger zu machen, fährt mit kostenlosem Supercharging natürlich finanziell auch besser. Allerdings ist das nicht die Grundidee des Supercharger Ladenetzwerkes, das eigentlich nur für Langstrecke gedacht ist. Viele Tesla Fahrer ärgern sich, wenn die Ladestationen durch sogenannte „Locals“ blockiert werden, die so den Langstreckenfahrern die Ladeplätze streitig machen. Mit den Stromtarifen auf der Tesla Webseite lässt sich ausrechnen, ob sich kostenloses Supercharging wirklich lohnt. Ausserdem erhält man für Neuwagen Bestellungen über einen Tesla Empfehlungslink immerhin ein kostenloses Supercharging Guthaben für 1500 Km.

Wie schnell muss man Zuhause laden können?

Fährt man nur den Arbeitsweg, ist das es in der Regel problemlos ohne Laden unterwegs möglich. Kann man am Arbeitsort laden, braucht man meistens sogar Zuhause nicht einmal mehr eine Lademöglichkeit. Das Fahrzeug hat dann tagsüber ausreichend Standzeit, um mehr Reichweite als für den Arbeitsweg notwendig ist nachzuladen. Wer aber Zuhause und am Arbeitsplatz nicht laden kann, muss gut planen und auch Ladezeiten in Kauf nehmen, in denen er bewusst darauf wartet bis das Fahrzeug wieder ausreichend geladen ist.

Ob das Laden am Supercharger statt Zuhause sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden. Wenn man Zuhause mit einer dieser Möglichkeiten auch laden kann, ist man auf jeden Fall flexibler und muss sich keine Gedanken mehr über das Laden machen. Selbst eine normale Steckdose reicht in der Regel für das alltägliche Fahrprofil der meisten Menschen aus. Allerdings sind mit dem Laden an einer Haushaltssteckdose auch Nachteile verbunden. Bei der Anschaffung einer Lademöglichkeit für Zuhause stellt sich dann noch die Frage, ob mobiles Ladegerät oder fest installierte Wallbox.

Laden Steckdose
Der Tesla Wall Connector ist eine Möglichkeit zuhause zu laden – Bildquelle: Tesla

 

Performance Modell? Ja oder Nein?

Jedes Tesla Modell ist auch in einer Sportvariante verfügbar. Das sogenannte „Performance“ Modell. Nicht nur die Motorenleistung ist bei diesen Varianten höher, auch farbige Bremssättel und sonstige Details zieren diese PS Boliden. Die Model S und Model X Performance Modelle verfügen zusätzlich noch über den Ludicrous Beschleunigungsmodus. Das Tesla Model 3 Performance punktet dafür aber mit einem Track Mode für die Rennstrecke.

Umweltprämie Deutschland

Elektromobilität wird in jedem Land unterschiedlich gefördert. In der Schweiz sind die Fördermassnahmen kantonal sehr unterschiedlich. In Deutschland erhält man von der BAFA nach dem Fahrzeugkauf auf Antrag einen Geldbetrag ausbezahlt. Dies allerdings nur, sofern der Basispreis des Fahrzeugmodells einen bestimmten Betrag nicht übersteigt.

Neuwagen oder Gebrauchter?

Der Verbrennungsmotor existiert bereits seit über hundert Jahren. Dadurch ist das Potenzial für Weiterentwicklungen bereits seit Jahren ausgeschöpft und es waren in den letzten Jahren nur noch minimale Verbesserungen möglich. Im Vergleich dazu stehen wir bei der Elektromobilität noch ganz am Anfang. Entwicklungsfortschritte kommen rasend schnell. Bereits ein drei Jahre neueres Elektroauto kann sich von seinem Vorgänger viel stärker unterscheiden. Ausserdem sinken die Preise für Akkus. Die Preis/Leistung eines Elektroautos wird also immer besser. Trotzdem könnte man ewig warten. Die Entwicklung bleibt nie stehen und es kommt immer etwas Besseres. Schlussendlich ist Neuwagen oder Gebrauchter auch eine Frage der eigenen Prioritäten und des Budgets. Ein gebrauchtes Model S oder ein neues Model 3 ist zum Beispiel ein interessanter Vergleich.

Je nach Notwendigkeit bezüglich Platzbedarf oder Affinität zu Technologie Schnickschnack wie Autopilot oder Video Streaming im Auto kann das Eine oder das Andere zum ungefähr gleichen Preis sinnvoller sein. Die Frage ist daher schwer zu beantworten und ein Neuwagen hat nicht nur einen höheren Preis, sondern besitzt sehr viele Vorteile wie zum Beispiel eine längere Fahrzeuggarantie. Natürlich sind auch Neuwagen nicht vor Problemen gefeit. Gerade wegen der schnellen Entwicklung gibt es auch Probleme, die nur bei neueren Modellen auftreten.

Bei Gebrauchtwagen kann über die VIN Nummer die Fahrzeughistorie überprüft werden. Eventuell handelt es sich ja um einen Unfallwagen, ein ehemaliges Taxi oder ein Mietwagenfahrzeug. Einfach die Fahrgestellnummer (VIN) eintippen und man erhält sofort einen Fahrzeugbericht.

Wie wichtig ist der Tesla Autopilot und zukünftige Funktionen für autonomes Fahren?

Ich nannte es gerade Schnickschnack. Meiner Meinung nach zu Unrecht. Ich finde den Autopiloten super. Er erkennt die Umgebung des Fahrzeuges durch acht Kameras und reagiert mittels Bildanalyse auf das Geschehen. Auf der Autobahn möchte ich das entspannte automatische Lenken, Beschleunigen und Bremsen durch den Autopiloten nicht mehr missen. Meiner Meinung nach verbessert er ein tolles Fahrgefühl noch weiter und es fühlt sich an wie Autofahren in der Zukunft. Aber auch hier muss man sich im Klaren sein, dass dieses System noch nicht fertig entwickelt ist. Tesla benutzt seine Fahrer als Testpersonen um das System weiter zu entwickeln.

Man muss als Fahrer auch rechtlich gesehen nach wie vor zu jedem Zeitpunkt das Geschehen überwachen und mindestens eine Hand am Lenkrad halten und bereit sein die Kontrolle zu übernehmen. Je nach aktueller Software Version kann es auch zu seltsamem Autopilot Verhalten und Phantombremsungen ohne ersichtlichen Grund kommen. Ich habe damit kein Problem, lässt sich der Autopilot doch jederzeit durch einen sanften Druck aufs Gaspedal übersteuern oder auch ganz einfach durch den Ein/Aus-Hebel, eine Lenkbewegung oder das Betätigen der Bremsen sofort komplett deaktivieren.

Ein Smartphone auf Rädern?

Mir gefällt beim Autopiloten auch, dass ich bei einer solchen grossen Sache dabei sein kann. Sie entwickelt sich immer weiter bis unsere Fahrzeuge irgendwann komplett autonom fahren werden. Zu beobachten wie das System durch regelmässige kostenlose Softwareupdates immer besser wird und plötzlich neue Fahrsituationen meistern kann, finde ich spannend. Aber nichtsdestotrotz ist der Autopilot nicht Jedermanns Sache, deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man die kostenpflichtigen zusätzlichen Funktionen benötigt. Der Funktionsumfang des Autopiloten unterscheidet sich je nach Alter des Fahrzeuges und der an das Fahrzeug gebundenen, kostenpflichtigen Optionen. Bei neueren Modellen ist der Autopilot standardmässig in einer Basisversion dabei, zusätzliche Funktionen sind nur durch den Kauf der FSD Option „volles Potenzial für autonomes Fahren“ möglich.

Der Youtuber und Unternehmer Horst Lüning zeigt in diesem Video sehr schön wie der Autopilot funktioniert. Das Video ist zwar bereits etwas älter, aber vom Grundprinzip her funktioniert der Autopilot heute noch genau gleich:

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In welchem Zustand ist der Akku?

Diese Frage stellt sich bei einem Neuwagen nicht. Aber die maximale Kapazität reduziert sich bei jedem Akku mit der Alterung und der Anzahl Ladezyklen. Dieser „Degradationseffekt“ fällt bei einem Tesla immerhin sehr gering aus. Statistiken zeigen, dass auch Fahrzeuge mit 280’000 km Fahrleistung noch über eine Batteriekapazität von mehr als 90 % verfügen. Trotzdem gibt es Ausreisser in der Statistik und deshalb ist es interessant zu wissen wie hoch die Degradation bei einem gebrauchten Tesla ist. Ausserdem tritt die Degradation verstärkt auf, wenn das Fahrzeug sehr oft auf 100 % Akkustand geladen wird und dann über einen längeren Zeitraum stehen gelassen wird (das gilt ebenso für längere Standzeiten unter 20 % Akkustand). Daher ist es durchaus interessant über den Zustand des Akkus Bescheid zu wissen.

Diese „Vitaldaten“ lassen sich im Fahrzeug leider nicht anzeigen, aber mit einem OBD2 Stecker und dem richtigen Adapterkabel kann man diese Werte über ein Handy oder Tablet mittels Bluetooth auslesen:

Scan My Tesla Screenshot Overview
ausgelesene Akkuwerte in der „Scan my Tesla“ App

 

Auch die Menge an bisher geladenen Kilowattstunden über AC (Wechselstrom / langsames Laden) und DC (Gleichstrom / Schnellladen) ist interessant. Bei einer grossen Menge über DC geladenen Kilowattstunden kommt das Fahrzeug in die Begrenzung der Ladeleistung, die Tesla zum Schutz des Akkus aktiviert. Wer selber technisch nicht so versiert ist, kann die Akkuwerte auch auslesen lassen. In der Schweiz bietet zum Beispiel Michael Herger von Teslaberatung.ch einen solchen Service an.

Welche Räder/Felgen Grösse?

Die Felgen sind nicht nur Design und Optik. Die Form der Felgen beeinflusst aufgrund von Verwirblungen der Luft auch den Luftwiderstand des Fahrzeuges. Auf den ersten Blick liest sich das belanglos, aber ein paar Prozentpunkte Unterschied machen Felgendesign und Felgendurchmesser beim Stromverbrauch in der Realität trotzdem aus. Grundsätzlich gilt: je grösser und schwerer die Felge, desto höher der Verbrauch. Nicht umsonst hat Tesla das energiesparende Aero Felgendesign für das Model 3 entwickelt. Dies ist eine gute Übersicht der Verbrauchsdaten im Vergleich zu der Radgrösse (Werte in Km etwas weiter unten auf der Tabelle). Ganz nebenbei sind Reifen für einen grösseren Felgendurchmesser ebenfalls teurer.

Stoff oder Ledersitze?

Tesla Neuwagen sind generell nur noch mit Sitzen aus veganem Kunstleder verfügbar. Dieses ist allerdings sehr hochwertig und pflegeleicht. Und es sieht nebenbei nach einiger Zeit noch besser aussieht als die Echtleder Sitze, die es früher bei Model S und Model X bis etwa Sommer 2017 gab. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind auch noch Model S und Model X mit Stoffsitzen verfügbar. Für diese beiden Fahrzeugtypen waren früher auch belüftete Ledersitze optional erhältlich.

Wie wichtig ist sonstige Tesla Fahrzeugausstattung?

Bei Tesla gibt es generell wenig Optionen zu Auswahl. Bereits in der Basisausstattung ist praktisch der komplette Funktionsumfang enthalten und Tesla will so die Produktion ihrer Fahrzeuge möglichst einfach halten. Trotzdem gab es früher eine grössere Vielfalt an teilweise kostenpflichtigen Optionen, was gerade für Gebrauchtwagen Käufer interessant zu wissen ist. Bei gebrauchten Model S und X sind die Unterschiede grösser als beim Model 3. Für S und X waren zum Beispiel folgende Ausstattungen in der Vergangenheit nicht immer Standard:

  • Premium Upgradepaket (enthält zum Beispiel den HEPA Luftfilter , Ambient Beleuchtung im Innenraum und Alcantara Applikationen).
  • Premium Audio Paket
  • Winterpaket mit Lenkradheizung, beheizten Waschdüsen und beheizten Sitzen auf der Rückbank. Ein ganz wichtiges Feature und ein Fehler, dass ich das damals nicht gekauft hatte! Man glaubt gar nicht wie oft ich das zu hören bekomme… 🙂
  • Das Schiebedach beim Model S
  • Smart-Air Luftfederung

Auch eine Anhängerkupplung kann beim Gebrauchten eine wichtige Entscheidungsgrundlage sein. Diese lässt sich nämlich in der Schweiz nicht nachrüsten (da keine Abnahme von der Motorfahrzeugkontrolle möglich). In Deutschland gibt es dafür immerhin nachrüstbare Dritthersteller Produkte, die vom TÜV zugelassen sind. Tesla selbst baut die Original-Anhängerkupplung nicht nachträglich ein.

Weitere Informationen zu den Unterschieden in der Ausstattung bieten die folgenden Vergleichstabellen für: Model 3, Model S und Model X und die Innenraum Unterschiede beim Model 3.

Fazit Tesla Kaufberatung

Natürlich kann man bei all diesen Fragen zur Tesla Kaufberatung noch viel weiter ins Detail gehen, um für sich eine Antwort zu finden. Wem das alles zu kompliziert ist, der kann sich natürlich auch beraten lassen. Michael Herger von Teslaberatung.ch bietet in der Schweiz einen solchen Service für Gebrauchtwagen- und Neuwagenkäufe an. In Deutschland bietet der bekannte Youtuber Ove Kröger als „Doc Tesla“ seine Dienstleistungen und Expertise in diesem Bereich an. Der Fahrzeugkauf wird schlussendlich ganz einfach Online auf Tesla.com mit wenigen Mausklicks getätigt. Wer dabei für einen Neuwagen zusätzlich noch 1500 Km kostenloses Supercharger Guthaben erhalten möchte, kann sein Fahrzeug stattdessen direkt über meinen Empfehlungslink bei Tesla bestellen. Herzlichen Dank!

Du bist Tesla Neuling? Eine kurze Übersicht der Tesla Fahrzeuge findest Du hier.