Bester Platz am Tesla Supercharger
Quelle: Tesla

Bester Platz am Tesla Supercharger

Lesezeit: 2 Minuten

Die Supercharger Schnellladestationen von Tesla sind so konstruiert, dass jeweils zwei Ladestationen sich einen Gleichrichter teilen. Welche Ladestationen zusammen gehören erkennt man an der Beschriftung A/B. Pro Gleichrichter stehen total 120kW Ladeleistung zur Verfügung, die sich beide Fahrzeuge teilen müssen. In diesem Beitrag habe ich dieses Prinzip und die Nummerierung genauer beschrieben.

Den besten Platz, um so schnell wie möglich laden zu können, wählt man also wie folgt:

  1. Falls möglich ein eigenes Ladepaar aussuchen an dem man alleine lädt. Eventuell auch umparken, sollte sich innerhalb weniger Minuten ein freies Ladepaar ergeben und man gerade als Zweiter an einem anderen Paar lädt.
  2. Wenn es keine freien Paare gibt, ist der beste Ladeplatz neben dem Tesla, der am langsamsten lädt.

Mit folgendem Trick kann man häufig sogar bereits aus dem Fahrzeug heraus erkennen, wer schnell oder langsam lädt. Je nach aktueller Ladeleistung blinkt die grüne LED am Ladeport unterschiedlich schnell. Unter 70 kW blinkt sie langsam, über 70 kW sehr schnell. Das sieht dann wie folgt aus (Bilder anklicken um die Animation sehen zu können):

Tesla Supercharger Platz
langsames Blinken
Tesla Supercharger Platz
schnelles Blinken

 

Eine Beispiel-Situation

Nehmen wir an ich komme an einen Supercharger mit total vier Ladeplätzen und die Situation ist wie folgt:

Tesla Supercharger Platz

Platz 1A und 2A sind besetzt. Ich erkenne beim Vorbeifahren, dass die LED am Fahrzeug 1A schnell blinkt, während die LED am Fahrzeug 2A langsam blinkt. Gemäß der am Anfang des Beitrags erwähnten Ladestation Pärchen ist es also sinnvoller auf Platz 2B zu laden. Dort bleibt mehr Ladeleistung für mein Fahrzeug übrig.

Fazit

Einen Nachteil gibt es: die LED blinkt nur, wenn das Fahrzeug nicht verriegelt ist. Das bedeutet, wenn Niemand im Fahrzeug sitzt, ist die LED nicht sichtbar. Man kann zwar durch Drücken auf den Knopf am Ladestecker die LED kurz sichtbar machen. Ich persönlich finde es aber nicht sinnvoll an fremden Fahrzeugen herumzuhantieren und rate deshalb davon ab. Im Zweifelsfall vielleicht lieber die anderen Fahrer fragen, wer schon am längsten lädt. Oder einfach ausprobieren und nochmals umparken, falls man ausgerechnet den Platz erwischt hat, wo jemand mit niedrigem Akkustand zwei Minuten vorher angesteckt hat. Dort kann es nämlich sein, dass das Laden beim eigenen Fahrzeug durchaus 15 Minuten lang mit rund 30 kW vor sich hin döst, bis mehr Leistung vom Nachbar frei wird.

 

Menü schließen